Führungsstärke

Die Gemeindeordnung definiert ganz klar die Aufgaben, die ein Bürgermeister zu erfüllen hat. Die wichtigsten Aufgaben sind: die Leitung der Gemeindeverwaltung,
die Führung im Gemeinderat und
die Repräsentation der Gemeinde nach außen.
In meiner sechzehnjährigen Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Alzey habe ich bewiesen, dass ich die mir gestellten Aufgaben sehr gut lösen kann. Als Bürgermeister der Stadt Alzey leite ich einen mittelständigen Betrieb (Stadtverwaltung) mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Rathaus, in den Außenstellen, z.B. in den Kindertagesstätten, im Baubetriebshof, bei der Feuerwehr, im Jugend- und Kulturzentrum, im Museum, auf dem Friedhof, auf dem Stadiongelände und im Wartbergbad beschäftigt sind.
Neben dem Dienst am Gemeinwohl, dem Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, den vielfältigen Aufgaben im verwaltungstechnischen Bereich und den repräsentativen Aufgaben ist mir auch die Arbeitsatmosphäre in der Stadtverwaltung eine Herzensangelegenheit. Ich lege großen Wert auf Teamarbeit und Kollegialität, auf Eigeninitiative und offene Kommunikation, um ein menschliches und professionelles Arbeiten zu ermöglichen. Die Fähigkeit zum Dialog und zum Kompromiss erleichtert mir die Arbeit im Rat. Die derzeitige Sitzverteilung im Stadtrat ohne klare Mehrheiten erfordert es, mit allen Parteien zu reden und mit ihnen Kompromisse zum Wohl der Alzeyer Bürgerinnen und Bürger und zum Wohl Alzeys zu finden. Dies gelingt mir als parteiunabhängigem Bürgermeister immer wieder sehr gut, weil ich losgelöst von parteitaktischen Erwägungen das Wohl unserer Stadt und seiner Bürgerinnen und Bürger im Blick haben kann. War es im kulturellen Bereich der unvergessliche „Rheinland-Pfalz-Tag 2016“, für dessen Realisierung in Alzey ich mich –trotz mancher Bedenken- sehr stark einbrachte, sind es eben auch die großen Investitionen, die einen sehr stark fordern. Alzey hat hier bewiesen, dass es ein solches Fest ausrichten kann, Vereine, Bürger, Hilfsorganisationen und Stadtverwaltung gemeinsam!

Neugestaltung des Obermarktes. Viele von Ihnen können sich sicherlich an die verschiedensten Auffassungen erinnern, wie ein zukünftiger Obermarkt auszusehen hätte. Die Vorstellungen bezüglich des Obermarktes reichten von einer zweistöckigen Tiefgarage über ein unverändertes Belassen des seitherigen Obermarktes, bis hin zu einer parkfreien Zone. In – ich möchte fast sagen – unendlich vielen Gesprächen ist es mir gelungen in Zusammenarbeit mit Anliegern und Kirchen,
mit Vereinen, Geschäftsleuten, Kammern
mit Bürgerinnen und Bürgern,
mit Parteien, dem Stadtrat und seinen Ausschüssen,
mit Architekten und Planern,
einen guten Kompromiss zwischen allen Interessengruppen zum Wohle der Stadt zu finden und zu verabschieden.

Ich sehe meine Aufgabe als Bürgermeister aber nicht nur als Moderator, sondern liefere selbstverständlich auch Entscheidungsvorschläge, d.h. sehr oft gebe ich die Richtung vor, trete trotzdem als vermittelnder Pol auf.

Mit der Bauausführung am Obermarkt sind wir mehr als unzufrieden. Bereits kurz nach Baufertigstellung sind erste Schäden aufgetreten, insbesondere kippelnde Steine. Wir haben deshalb die mangelfreie Bauabnahme verweigert mit der Folge, dass die Gewährleistungsfrist (Garantiezeit) nicht zu laufen beginnt. Wir verlangen einen mangelfreien Obermarkt. Deshalb befinden wir uns derzeit in einem Rechtstreit vor dem Landgericht. Bereits seit dem Jahr 2020 wird in einem vom Landgericht beauftragten Beweissicherungsverfahren geprüft, wer für die Baumängel verantwortlich ist. Ein vom Gericht bestellter externer Sachverständiger prüft die Situation vor Ort und erstellt ein Gutachten. Aus diesem Grund können derzeit auch keine großflächigen Ausbesserungsarbeiten erfolgen.

Vieles, aber bei weitem nicht alles, was man beruflich zu betreuen hat, bereitet pures Vergnügen. Ich leite deshalb auch diesen wirklich unschönen Arbeitsvorgang, hole Fachinformationen von Mitarbeitern, Gutachtern, Rechtsanwälten ein und gehe dadurch gut vorbereitet in Gespräche und Sitzungen. Ich weiß aber auch, was es für die Stadt Alzey zu erreichen gilt. Der Neubau der Alzeyer Feuerwache konnte in meiner zweiten Amtsperiode erfolgreich realisiert werden. Die Interessen von Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, Stadtrat, zuschussgebenden Stellen von Landkreis und Land mussten durch viele Gespräche und Schreiben unter einen Hut gebracht werden.
Wichtige Entscheidungen mussten herbeigeführt werden, z.B. Sanierung und Erweiterung Welche Stelle ist für den Neubau geeignet? Wie kann der Straßenanschluss sinnvoll realisiert werden?

Grundstücksverhandlungen waren zu führen, Baurecht auf einem seitherigen Acker musste geschaffen werden.

Es folgte die Erstellung des Raumprogramms unter Einbindung der städtischen Wehrleitung, des Kreisfeuerwehrinspektors, der Kreisverwaltung und des Landrats, der staatliche Stellen wie LBM, ADD und der Staatssekretärin.

Danach schlossen sich der Architektenwettbewerb, der Zuschussantrag und die Bauabwicklung an.

Das Projekt Feuerwache ist erfolgreich hinter uns gebracht, ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung genauso, wie der städtischen Wehrleitung. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: eine funktionale neue Feuerwache, in der sich die Feuerwehrangehörigen sichtlich wohl fühlen, eingebettet in die rheinhessische Hügellandschaft, gemeinsam mit schön gestaltetem neuem Kreisel, neu ausgebauter Kreuznacher Straße und saniertem DRK-Krankenhaus. Hier ist in den letzten Jahren ein neues, modernes und attraktives Stadtentree im Norden entstanden.

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Repräsentant der Stadt Alzey

Bürgermeister für alle

Die meisten Bürgerinnen und Bürger sehen den Bürgermeister wohl in erster Linie als „ersten Repräsentanten der Stadt Alzey“ bei offiziellen Anlässen Dritter wie Vereinsjubiläen, Trauerfeiern, Empfängen, kulturellen und sportlichen Veranstaltungen, sowie bei besonderen familiären Anlässen. Hierüber wird auch in der Lokalpresse am meisten berichtet. Mit der Übernahme eines herausgehobenen öffentlichen Amtes verpflichtet man sich auch repräsentative Aufgaben zu übernehmen. Das ist beim Amt des Bürgermeisters selbstverständlich nicht anders. Die Anwesenheit des Bürgermeisters symbolisiert hier die stellvertretende Teilnahme der gesamten Bevölkerung. Ein Aspekt, den man gar nicht stark genug betonen kann. Ich bin mir dessen sehr bewusst, verhalte mich entsprechend und übernehme sehr gerne diese repräsentativen Aufgaben!

Weit zeitintensiver ist jedoch die Leitung der Stadtverwaltung und die Vorsitzendenfunktion in Gremien. Ich leite pro Jahr dutzende Stadtrats- und Ausschusssitzungen. Ebenso bin ich in Gesellschaften, an denen die Stadt Alzey wirtschaftlich beteiligt ist, in Aufsichtsräten oder Gesellschafterversammlungen Mitglied, oftmals auch Aufsichtsratsvorsitzender. Ich bin der festen Überzeugung: In meinen beiden seitherigen Amtszeiten als Bürgermeister hat sich Alzey gut weiterentwickelt. Diese Erfolgsgeschichte möchte ich gerne auch zukünftig mit fortschreiben

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Unabhängigkeit

Ich führe das Amt des Bürgermeisters seit sechzehn Jahren überparteilich aus. Ich war nie und bin auch heute kein Parteimitglied, sehr wohl aber gewähltes Mitglied im Kreistag und dort der CDU-Fraktion angehörig.
Betrachte ich mir die deutsche Parteienlandschaft, so fühle ich mich eher dem bürgerlichen Lager zugehörig.
Die Mitgliedschaft im Kreistag erachte ich für einen Bürgermeister der Kreisstadt Alzey als äußerst wichtig,
1. wegen der unmittelbaren Nachbarschaft der zu leitenden Behörden von Kreisverwaltung und Stadtverwaltung
2. da die meisten vom Landkreis zu unterhaltenen kommunalen Einrichtungen sich in Alzey befinden
3. da der Landkreis sich zum großen Teil aus Umlagen aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden finanziert und die Höhe der Umlage vom Kreistag festlegt wird.

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Erfahrung als Bürgermeister

Gelernt ist gelernt
Neben meinen persönlichen Vorteilen kommt mir, dem Bürgermeister der Stadt Alzey, mein beruflicher Werdegang zugute. Nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst lernte ich das Geschäft der Verwaltung von der Pike auf.
Ich studierte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen.
Abschluss: Diplom Verwaltungswirt (FH)
Anschließend konnte ich mich viele Jahre in der Stadtverwaltung Alzey in den verschiedensten Verwaltungsaufgaben bewähren.
In folgenden Sachgebieten war ich in den Jahren 1991 bis 2005 in der Stadtverwaltung verantwortlich tätig:
Sozialhilfe, Kindertagesstätten, Jugend, Senioren und Sport, Ferienspiele, Jugend- und Kulturzentrum, Personalabteilung, Sportabteilung. Bei den folgenden Großbaumaßnahmen durfte ich mitwirken: Generalsanierung Freibad, Generalsanierung Lehrschwimmhalle, Neubau Kindertagesstätte Weinheim, Projekt Kunstrasenplatz im Stadion
Im Jahr 2005 wechselte ich als Fachbereichsleiter Bürgerdienste zur Verbandsgemeinde Alzey – Land. Dies entspricht in etwa der Leitung des Sozialamts, des Ordnungsamts und des Kulturamts (Einwohnermeldeamt, Standesamt, Brandschutz, Ordnungsverwaltung, Rentenversicherung, Sozialhilfe, Kindertagesstätten, Schulen, Sportanlagen, Verbandsgemeinde Weinfest usw.)
Ich darf doch mit Fug und Recht behaupten, in Sachen Kommunalverwaltung macht mir so schnell keiner was vor.
Selbstverständlich setze ich jeden Tag meinem „gesunden Menschenverstand“ bei der Bewältigung der vielfältigen, abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben ein. Ich stütze mich bei meinen Entscheidungen aber gleichermaßen auf meine fundierte, fachliche Ausbildung und langjährige Berufserfahrung im Bereich der Kommunalverwaltung.

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