Führungsstärke

Die Gemeindeordnung definiert ganz klar die Aufgaben, die ein Bürgermeister zu erfüllen hat. Die wichtigsten Aufgaben sind:
die Leitung der Gemeindeverwaltung,
die Führung im Gemeinderat und
die Repräsentation der Gemeinde nach außen.
In meiner achtjährigen Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Alzey habe ich zweifellos bewiesen, dass ich die mir gestellten Aufgaben sehr gut lösen kann. Als Bürgermeister der Stadt Alzey leite ich einen mittelständigen Betrieb (Stadtverwaltung) mit rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Rathaus, in den Außenstellen, z.B. in den Kindertagesstätten, im Baubetriebshof, bei der Feuerwehr, im Jugend- und Kulturzentrum, im Museum, auf dem Friedhof, auf dem Stadiongelände und im Wartbergbad beschäftigt sind.
Neben dem Dienst am Gemeinwohl,
dem Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern,
den vielfältigen Aufgaben im verwaltungstechnischen Bereich und den repräsentativen Aufgaben
ist mir - letzten Endes - auch die Arbeitsatmosphäre in der Stadtverwaltung eine Herzensangelegenheit. Ich lege großen Wert auf Teamarbeit und Kollegialität, auf Eigeninitiative und offene Kommunikation, um ein menschliches und professionelles Arbeiten zu ermöglichen. Die Fähigkeit zum Dialog und zum Kompromiss erleichtert mir die Arbeit im Rat. Die derzeitige Sitzverteilung im Stadtrat und die derzeitige Koalition fordern immer wieder meine Bereitschaft, mit allen Parteien zu reden und mit ihnen Kompromisse zum Wohl der Alzeyer Bürgerinnen und Bürger und zum Wohl Alzeys zu finden. Dies gelingt mir immer wieder sehr gut.
Ich darf nur an die Neugestaltung des Obermarktes erinnern. Viele von Ihnen können sich sicherlich an die verschiedensten Auffassungen erinnern, wie ein zukünftiger Obermarkt auszusehen hat. Die Vorstellungen bezüglich des Obermarktes reichten von einer zweistöckigen Tiefgarage bis zum unveränderten Belassen des derzeitigen Obermarktes. Selbst die große Koalition, die es in Alzey auch mal gab, brachte die Neugestaltung des Obermarktes nicht voran.
In – ich möchte fast sagen – unendlich vielen Gesprächen ist es mir in Zusammenarbeit mit Anliegern und Kirchen,
mit Vereinen und Geschäftsleuten,
mit Bürgerinnen und Bürgern,
mit Parteien, dem Stadtrat und seinen Ausschüssen,
mit Architekten und Planern
gelungen, einen guten Kompromiss zwischen allen Interessengruppen zum Wohle der Stadt zu finden und zu verabschieden.
Natürlich führe ich gut vorbereitet die Gespräche und weiß auch, was ich erreichen will. Aber genauso wichtig ist mir auch das harmonische Miteinander zwischen dem Amtsträger und den Entscheidungsgremien. Ich sehe meine Aufgabe als Bürgermeister auch darin, unterschiedliche Interessen und Streitparteien zum Wohl der Stadt zusammenzuführen. Die Richtungsentscheidung bleibt sicherlich bei mir, trotzdem trete ich auch als vermittelnder Pol auf.

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Repräsentant der Stadt Alzey

Bürgermeister für alle

Die meisten Bürgerinnen und Bürger sehen den Bürgermeister wohl in erster Linie als „ersten Repräsentanten der Stadt Alzey“ bei eigenen städtischen Veranstaltungen gleichermaßen aber auch offiziellen Anlässen Dritter wie Vereinsjubiläen, Trauerfeiern, Empfängen, kulturellen und sportlichen Veranstaltungen, sowie bei besonderen familiären Anlässen. Hierüber wird auch in der Lokalpresse am meisten berichtet.

Nachdem ich von den Alzeyer Bürgerinnen und Bürgern im Jahr 2006 zum Bürgermeister der Stadt Alzey gewählt worden bin, kamen weitere Aufgabenbereiche hinzu. Ich hatte nun die Stadtratssitzungen gut vorzubereiten und erfolgreich zum Wohle der Stadt zu leiten. Ebenso wurde ich in den verschiedensten Gremien Aufsichtsratsvorsitzender bzw. Gesellschaftervertreter zum Wohle der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. In meiner Amtszeit konnte Alzey, nicht zuletzt wegen meiner 26-jährigen Verwaltungstätigkeit, zukunftsgerecht und mit Sachverstand weiterentwickelt werden. Bitte helfen Sie mit, dass Alzey zukünftig den guten Weg mit mir als Bürgermeister weitergehen kann.

Mit der Übernahme eines öffentlichen Amtes verpflichtet man sich auch repräsentative Aufgaben zu erledigen. Das ist beim Amt des Bürgermeisters nicht anders. Meiner Meinung nach symbolisiert die Anwesenheit des Bürgermeisters die stellvertretende Teilnahme der gesamten Bevölkerung. Ein Aspekt, den man gar nicht stark genug betonen kann. Deshalb habe ich gerne repräsentative Aufgaben übernommen und werde dies auch gerne weiterhin tun.

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Unabhängigkeit

Ich führe das Amt des Bürgermeisters nachweislich in den letzten acht Jahren überparteilich. Ich bin kein Parteimitglied, sehr wohl aber gewähltes Mitglied im Kreistag und dort der CDU-Fraktion angehörig.
Betrachte ich mir die deutsche Parteienlandschaft, so fühle ich mich der Politik der CDU am meisten verbunden. Ich übe mein Mandat im Kreistag unabhängig aus und so kommt es zuweilen vor, dass ich gegen die Fraktionsmeinung abstimme, siehe die jüngste Abstimmung zum Kreishaushalt 2014. Ich lehnte den Kreishaushalt 2014 ab, da er mit einer erneuten Erhöhung der Kreisumlage verbunden war. Diese Erhöhung allein bedeutet für die Stadt Alzey Mehrkosten in Höhe von 130.000 Euro im Jahr.

Die Mitgliedschaft im Kreistag erachte ich für einen Bürgermeister der Kreisstadt Alzey als äußerst wichtig,
1. wegen der unmittelbaren Nachbarschaft der zu leitenden Behörden von Kreisverwaltung und Stadtverwaltung
2. da die meisten vom Landkreis zu unterhaltenen kommunalen Einrichtungen sich in Alzey befinden
3. da der Landkreis sich zum großen Teil aus Umlagen aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden finanziert und die Höhe der Umlage vom Kreistag festlegt wird.

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Erfahrung als Bürgermeister

Gelernt ist gelernt
Neben meinen persönlichen Vorteilen kommt mir, dem Bürgermeister der Stadt Alzey, mein beruflicher Werdegang zugute. Nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst lernte ich das Geschäft der Verwaltung von der Pike auf.
Ich studierte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen.
Abschluss: Diplom Verwaltungswirt (FH)
Anschließend konnte ich mich viele Jahre in der Stadtverwaltung Alzey in den verschiedensten Verwaltungsaufgaben bewähren.
In folgenden Sachgebieten war ich in den Jahren 1991 bis 2005 in der Stadtverwaltung eigenverantwortlich tätig:
Sozialhilfe, Kindertagesstätten, Jugend, Senioren und Sport, Ferienspiele, Jugend- und Kulturzentrum, Generalsanierung Freibad, Generalsanierung Lehrschwimmhalle, Neubau Kindertagesstätte Weinheim, Personalabteilung, Sportabteilung, Projekt Allwetterplatz
Im Jahr 2005 wechselte ich als Fachbereichsleiter Bürgerdienste zur Verbandsgemeinde Alzey – Land. Dies entspricht in etwa der Leitung des Sozialamts, des Ordnungsamts und des Kulturamts (Einwohnermeldeamt, Standesamt, Brandschutz, Ordnungsverwaltung, Rentenversicherung, Sozialhilfe, Kindertagesstätten, Schulen, Sportanlagen, Verbandsgemeinde Weinfest usw.)
Ich darf doch mit Fug und Recht behaupten, in Sachen Kommunalverwaltung macht mir so schnell keiner was vor.
Selbstverständlich setze ich jeden Tag meinem „gesunden Menschenverstand“ bei der Bewältigung der vielfältigen, abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben ein. Ich stütze mich bei meinen Entscheidungen aber gleichermaßen auf meine fundierte, fachliche Ausbildung und langjährige Berufserfahrung im Bereich der Kommunalverwaltung.

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